Ausstellung „Keine Gewalt“

10 echte amerikanische Bus-Sitzplätze sind in den Wilmersdorfer Arcaden aufgestellt, aber nur für Weiße!

  • Termin: 14.09. bis 19.09.2009
  • Ort: Wilmersdorfer Arcaden
  • Eröffnung: 14.09.2009 um 11.00 Uhr mit Schlagzeug und Orgelpfeife
  • Öffnungszeiten: Mo bis Sa 10.00-18.00 Uhr, Schulklassen/Gruppen auch vormittags mit Führung

20 Jahre Friedliche Revolution 1989 auf 20 Tafeln

Ausstellung Keine Gewalt

Im Oktober 1989 wurde die Berliner Gethsemanekirche zu einem Zentrum des gewaltfreien Widerstandes gegen das SED-Regime. Verschiedene Initiativen trugen dazu bei, dass die Kirche ein Ort der Ermutigung wurde, an dem informiert, diskutiert, gebetet, gesungen und zu einem gewaltfreien Handeln aufgerufen wurde. Dazu zählen das Kontakttelefon, die Mahnwache für politisch Inhaftierte, die Fastenaktion von Jugendlichen sowie die täglichen Fürbittandachten. Die Gethsemanekirche wurde zum Anlaufpunkt von Demonstrationen, gegen die die Polizei mit brutaler Gewalt vorging. Bilder von brennenden Kerzen am Eingang der Kirche gingen um die Welt und wurden zu einem Symbol der Friedlichen Revolution. Die Ausstellung erinnert an die Ereignisse im Oktober 1989 rund um die Gethsemanekirche. Sie gibt Einblick in die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge. Besonders würdigt sie die Tatsache, dass die Protestbewegung dem Ruf „Keine Gewalt“ folgte und die gesellschaftliche Umwälzung entgegen allen Befürchtungen friedlich verlief. Über die Darstellung der historischen Ereignisse hinaus spannt die Ausstellung einen Bogen von der Idee der Gewaltlosigkeit in der Bergpredigt über Mahatma Gandhi und Martin Luther King bis hin zu weltweiten Beispielen für gewaltfreien Widerstand.

In Zusammenhang mit dem 40. Todestag von Martin Luther King 2008 und dem 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution 2009 entstand die Idee für eine Ausstellung über den Beitrag der DDR-Kirchen zur Gewaltlosigkeit. Mit Hilfe des Museumsverbundes Pankow fanden sich qualifizierte Fachkräfte, die das Projekt fachlich und organisatorisch begleiteten. Dank der Förderung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Gandhi-Serve-Stiftung. Martin-Luther-King-Zentrum Werdau.

Ein Projekt des Ökumenischen Arbeitskreises katholischer, evangelischer und freikirchlicher Gemeinden im Prenzlauer Berg (AKÖS), gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, in Kooperation mit den Schönhauser Allee Arcaden, der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, dem Museumsverbund Pankow und der Robert-Havemann-Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung von der Gandhi-Serve Stiftung und dem Martin-Luther-King-Zentrum (Werdau).

Die Ausstellung in den Wilmersdorfer Arcaden wird in Kooperation mit der Friedenskirche durchgeführt.


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